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PICO BIRIGOYO und Pico Nambroque

Bei der Route handelt es sich um ei­nen abwechslungsreichen Rundwander­weg. Immer wieder kann man auf der Wanderung die Aussicht auf die umlie­genden Berggipfel und die außergewöhnliche Vulkanlandschaft genießen. Größtenteils wandert man über den Kamm der Cumbre Vieja.

Häufig sind die Berggipfel von Wolken umgeben. Es empfiehlt sich, möglichst früh am Morgen zu starten, da die Wol­ken üblicherweise gegen Mittag aufziehen.

Ausgangs- und Endpunkt: Rastplatz Refugio El Pilar
Schwierigkeitsgrad: mittel
Dauer: 6 ½ – 7 Std Gehzeit (17 km)
Höhenunterschied: ~1.730 m Aufstieg, ~1.550 m Abstieg

HINWEIS: Es gibt auf der ganzen Strecke keine Einkehrmöglichkeiten, deshalb sollte man Wasser und Proviant mitnehmen.

Wanderkarte

Routenbeschreibung:

Ausgangspunkt der Wanderung ist der Rastplatz Refugio El Pilar. Am Rastplatz befindet sich ein Besucherzentrum mit Wissenswertem über die Cumbre Vieja. Etwa 50 Meter nach dem Zentrum trifft man auf eine Weggabelung. Hier führt unser Weg halb rechts Richtung Los Canarios.

Auf der westlichen Seite umgeht man den Pico Birigoyo und gelangt nach ca.  zehn Minuten zu einer zweiten Gabelung. Hier hält man sich wieder rechts. Durch dichten Kiefernwald erreicht man kurz danach den Mirador del Birigoyo, eine Aussichtsplattform mit Blick auf die Ränder der Caldera de Taburiente und auf El Paso. Nun beginnt sich der Kiefernwald etwas zu lichten. Eine Lavagrus-Flanke des Birigoyo wird gekreuzt.

Nach ca. 30 Minuten passiert man einen links abbiegenden Weg. Nach rund zehn Minuten hält man sich wiederum links. Anhand der Steinfiguren am Weg erkennt man den richtigen Weg zum Birigoyo, der jetzt leicht ansteigt und erst zu einer kleinen Mulde führt. Auch hier folgt man dem Weg linker Hand den Krater hinauf. Dann geht es rechts am Rand des Kraters entlang weiter, bis man die Vermessungssäule auf dem Pico Birigoyo erreicht hat.

Jetzt geht es weiter zum Pico Nambroque. Nach kurzer Wanderung auf dem gleichen Weg zurück biegt man links auf einen von Steinfiguren gesäumten Pfad ein.

Nach etwa zehn Minuten gelangt man so zur Montaña la Barquita, dem nächsten Gipfel auf dem Gebirgskamm der Cumbre Vieja. Bei einem großen Steinhaufen beginnt links über einer Feuerschneise ein etwa zehnminütiger Abstieg im Zickzackkurs auf eine Piste. Dieser folgt man nach rechts und biegt dann scharf links auf den GR-131 (weiß-rote Markierung).

Nach fünf Minuten öffnet sich eine kleine, breite Lichtung. An deren Ende verläuft zwischen zwei großen Steinhaufen ein Weg nach links. Auch dieser Weg ist mit Steinmännchen gekennzeichnet. Auf diesem geht es steil bergauf weiter. Nach ca. fünf Minuten teilt er sich. Die Route verlässt hier den Hauptweg, der rechts am Gipfel des Montaña de los Charcos vorbeiführt, und geht geradeaus auf dem ansteigenden Weg weiter.

Nach knapp zehn Minuten gelangt man so auf dessen Nordseite. Über den flachen Bergsattel geht es links auf die Süd­seite. Von dort geht es auf dem Kamm der Cumbre ein Stück abwärts, dann steigt der Weg wieder an.

Nach ca. zehn Minuten mündet er in den GR-131 (weiß-rote Markierung) ein und steigt erneut an und nach weiteren zehn Minuten wird der höchste Punkt des Kammverlaufs erreicht. Dahinter kommt man zum Rand des Cráter del Hoyo Negro. Etwa fünf Minuten später passiert man ein GR-131-Schild, hier schlägt man links einen weiß-grün markierten Pfad ein. Man
erreicht den Rand eines kleinen Kraters, ehe sich der Weg auf der Rückseite des Kraters herabsenkt, bevor es dann hinauf auf den Pico Nambroque geht. Auf diesen führt ein markierter Weg rechts an einem großen Felsspalt vorbei. Hier kann man einen kleinen Krater sowie auf der Nordostseite mehrere, in der geologischen Fachsprache Dykes genannte, mit erstarrtem Magma gefüllte Gänge sehen. Bei gutem Wetter reicht der Blick über die Ostküste der Insel bis nach Teneriffa, El Hierro und La Gomera.

Der Rückweg führt wieder über den Wanderweg GR-131 (rot-weiß). Nach etwa 15 Minuten biegt man rechts auf einen Weg ab, der weiß-grün markiert ist und Richtung Llano de las Moscas führt. Der Weg ist zunächst eben und führt über einen Hang voller Lavagrus auf den Pico Nambroque zu. Als nächs­tes überquert man einen abfallenden Lavadamm. Vorbei an zwei Bergen mündet der Weg in eine verwilderte Piste ein.

Nach 10 – 15 Minuten teilt sich der Weg. Die Wanderroute führt hier rechts wei­ter. Man passiert die Montaña de la Morcilla. Von ihr aus hat man einen großartigen Blick zurück auf den Pico Nambroque mit seiner steilen Felswand. Danach geht es auf dem Hauptweg binnen 30 Minuten nach Llano de la Moscas. Hier befindet sich eine Schutzhütte samt Picknickplatz.

Ca. 50 Meter danach wendet sich der Weg nach links und erreicht nach etwa 150 Metern einen Waldweg, die Pista Llano de Moscas. Sie ist zugleich der Wanderweg PR LP 16 und führt in leichtem Auf und Ab durch einen lichten Kiefernwald fast bis zum Startpunkt El Pilar. Nach rund 20 Minuten wird die Vulkankuppe Montaña el Caldero links passiert.

Noch einmal 20 Minuten später mündet die Piste in die LP-301. Kurz bevor die Piste in die Landstraße LP-301 mündet, zweigt die Route an einer Tafel nach links. Dann geht es noch fünf Mi­nuten durch den Wald und man hat Refugio El Pilar wieder erreicht.